Jutta Reichelt

Schriftstellerin

Ich bin Schriftstellerin. Für die erste Geschichte, die ich zu einem Wettbewerb geschickt habe, erhielt ich den Würth-Literatur-Preis und Herta Müller sagte in der Laudatio über mich: „Aus der Tragik schlüpft bei ihr der Witz.“ Das war 2001 und seitdem schreibe ich Texte, die auf dem oft schmalen Grat zwischen Normalität und Verrücktheit angesiedelt sind, so wie die vier Erzählungen in „Es wäre schön“ (logbuchverlag 2014). Mein Roman „Wiederholte Verdächtigungen“ (Klöpfer & Meyer 2015) spielt in Bremen und erzählt die Geschichte von Christoph, dessen Leben ins Wanken gerät – und der noch nicht einmal weiß warum. Die sehr positive Resonanz bei BuchbloggerInnen, LiteraturredakteurInnen und vor allem bei „ganz normalen LeserInnen“ empfinde ich als große Ermutigung für meine Arbeit als freie Schriftstellerin. In den Kursen und Schreib-Werkstätten, die ich anbiete, liegt mir viel daran, Menschen sehr individuell auf der Suche nach den Geschichten zu unterstützen, „die darauf warten, von ihnen erzählt zu werden“. Auf meinem Blog „Über das Schreiben von Geschichten“ finden sich zu all dem weitere Informationen.